Ihr Rede- und Auftrittserfolg! Mit mir zu Ihrem Ziel

Ihr Auftrittserfolg ist mein Ziel! Hier finden Sie Informationen rund um das Reden (-schreiben) und Texte für Sie und meinen eigenen Auftritte.

Also Anregungen zu all dem, was erst in Summe eine gute Rede ausmacht; meine Interessenschwerpunkte, die für Reden, Redenmanuskripte und auch für Texte relevant sind und schließlich eine ganze Reihe von Beispielen. Für Sie als Redner/in wie für mich als Redenschreiber zeigt sich immer wieder: nichts ist für Ihren Rede- und Auftrittserfolg so wichtig wie ein gutes Briefing! Zwar arbeite ich mit einem detaillierten Fragebogen, aber das Eigentliche, das Sie als Redner/in in einer bewegenden Situation wie einer Rede, auch zum „Leuchten“ bringen kann, erschließt sich erst im persönlichen Miteinander. Kurz und gut: wenn es sich irgendwie einrichten lässt: Briefing bitte persönlich! 

Briefing für Ihren Redeerfolg

Erzählen Sie mir von sich und Ihren Herausforderungen! Egal, ob Sie nun als Führungskraft, als Verbandsvorsitzende, als Brautmutter oder bei anderer Gelegenheit im Rampenlicht stehen. Nichts geht über ein gutes Gespräch, in dem Sie mir Ihre Bedarfslage vermitteln. Dann können meine Erfahrung, mein Bildungshintergrund und meine Liebe zum Detail in Dramaturgie, Argument und Wortwahl für Ihr Ziel (Ihr gewinnender Auftritt) richtig wirksam werden. Aber Persönlichkeit kommt vor Rhetorik!

Wie viele scheinbar unwichtige Kleinigkeiten man bei einer gewinnenden Rede mitbeachten sollte? Wirklich eine ganze Menge. Schauen Sie mal in meinen Fragebogen für Auftraggeber; Sie werden sich wundern! Ihr Rede- und Auftrittserfolg besteht aus vielen Bausteinen.

Bei Fragen gilt: Reden wir darüber! Vielleicht hilft Ihnen ja ein Blick auf mein „Ghostportait“ bei Verband der Redenschreiber (VRdS)…

Ach so: Sollten Sie meinen Namen an anderer Stelle gehört haben, und hier nicht das finden, was Sie gesucht haben, so klicken Sie doch einfach HIER. Dort finden Sie meine Angebote zu den Themenfeldern Coaching, Moderation und Mediation. Zum Thema Altern gibt es hier mehr zu Lesen.

    Mitarbeiterkommunikation, quo vadis?

    Unternehmenskommunikation ist in diesen Tagen Krisenkommunikation – wenn sie denn stattfindet. Dass wir, in diesem Fall die ganze Welt, in einer Krise unbekannten Ausmaßes stecken, werden nur wenige in Frage stellen. Dennoch meinen Krisenmanager oder CEOs auch jetzt, ihrer Belegschaft wie üblich nur Standortbeschreibung und Wegweisung zu sicheren Ufern schuldig zu sein. Aber die Corona-Krise schlägt auf so multiple Weise zu, dass niemand weitgehende Orientierung zu geben vermag. Das „sichere Ufer“ ist nicht einmal erahnbar. Was tun? Viele Manager berufen sich auf die Informationen des Robert-Koch-Instituts oder entsprechende Verhaltensregeln von Bundes- oder Landesregierung. Aber mit dem Verzicht auf persönliche Stellungnahmen bleiben sie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Antwort auf die Frage Und was bedeutet das für uns? schuldig. Es genügt nicht, Wissenschaft und Politik oder Verwaltung zu zitieren. Gewinnende Krisenkommunikation macht deutlich, was die Situation „für uns“, „für unser Unternehmen“ bedeutet und was „wir daraus machen müssen oder können“.
    Wohl noch niemals in jüngerer Zeit waren Prognosen jeglicher Couleur so verfallsgefährdet wie in diesen Tagen. Im Grunde bleibt nur eine Option: wenn im dichten Nebel bestenfalls kurzfristige Konturen der nächsten Zukunfterkennbar sind, muss man auf Sicht fahren – und darüber mit seiner Mannschaft sprechen oder sie wenigstens – kurzfristig und häufig – über die Nebelsituation informieren.
    Es ist ein fundamentaler Unterschied, ob man aufgrund der Undeutbarkeit der Situation auf situationsspezifische Kommunikation verzichtet oder ob man Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber informiert, dass man über kein belastbares Wissen verfügt. Der zweite Fall ist unbefriedigend, macht aber den Mitarbeitern deutlich, dass sie nicht von dem „oben“ vermeintlich oder tatsächlich vorhandenen Wissen ferngehalten werden, sondern dass alle gemeinsam im Ungewissen stochern. Die Unsicherheit bleibt, aber es ist wenigstens eine gemeinsame, idealerweise Gemeinschaft stiftende Unsicherheit.
    Gibt es aber keine zeitnahe, die spezifische Unternehmenssituation ansprechende Kommunikation aus dem Management, so führt dies immer zum kompensierenden Anwachsen des Flurfunks. Hat diese spezifische Gerüchteküche, angereichert mit fragwürdigen „Fakten“ aus den sozialen Medien erst einmal ihre Arbeit begonnen, ist das unselige Folgegeschwätz kaum noch durch offizielle Kommunikation einzudämmen.
    Die Verantwortlichen sollten lieber täglich Ihren minimalen Wissensstand mit der Belegschaft teilen und Verhaltensempfehlungen oder -regeln auch kurzfristig abändern, als dem Beelzebub Flurfunk Tür und Tor zu öffnen.

    Reden selber besser schreiben

    An der Akademie für Publizistik in Hamburg halte ich- wenn Corona es zulässt – im September ein zweitägiges Seminar zum Thema Redenschreiben. Vielleicht haben Sie ja Interesse, Ihre Fähigkeiten auszubauen. Es würde mich freuen, wenn wir uns da sehen. Bis dahin: Angenehme Sommerpause!

     

    Zeigt das Schild der Akademie

    Fragezeichen sind modern und hoch notwendig!

    In Zeiten, da auf vielen (nicht nur den sogenannten Sozialen) Medien laut, grölend und selbstbewusst Ahnungen, Halbwissen und Fakenews herausposaunt werden, ergibt sich zwangsläufig eine Gegenströmung: Schweigen und Fragen, Fragezeichen setzen. Einfach mal nichts sagen, nichts behaupten, nicht raus dröhnen. Oder all dem ein „Ist das wirklich so?“, „ist das wirklich relevant?“ entgegenhalten. Letztlich ist das ein Griff zurück auf die Anfänge der Rhetorik: Sokrates sah sich als Geburtshelfer, der mit Hilfe von richtigen Fragen der Wahrheit ans Tageslicht verholfen hat. Fragen gelten momentan als ein wenig altbacken, und rhetorische Fragen haben seit jeher ein eher negatives Image. Aber beide können einer Rede zu origineller Dramaturgie verhelfen. Sie sind die Grundlage für das Gegenteil von schnaufender Rechthaberei und ubiquitärem Anspruch auf korrekte Deutungshoheit. Gerade in lauten Zeiten wie diesen. Deshalb halte ich Fragezeichen für modern und hoch notwendig. Gerade auch in gewinnenden Reden!

    In dieser Grafik wird das wachsende Beschwerdeaufkommen zum Beleg für die Unzufriedenheit mit informatorischen Schnellschüssen:

     

    Selige Weihnachtsreden?

    Müssen Weihnachtsreden immer betulich sein? Sicher nicht. Es kommt darauf an, mit welcher Intention sie gehalten werden. Neben allen religiösen und kulturellen Aspekten markiert die Weihnachtszeit die Trendwende: die langen Nächte sind zwar nicht vorbei, aber sie werden bereits wieder kürzer. Es geht aufwärts. Auch wenn der Kalender erst den Winterbeginn vermeldet, assoziieren die Allermeisten diese Tage auch mit „neu“ und „frisch“ und „Chance“. Dafür steht Silvester als zeitliche Landmarke. Aber auch Weihnachten und eine dazu passende Rede vor der Belegschaft, den Kollegen, den Verbandsdelegierten usw. kann neben der Würdigung des Zurückliegenden Appetitt auf das Neue machen. „Wir haben etwas vor! Bald ist es soweit!“ Die tiefenpsychologische Bereitschaft, sich auf das Neue (Jahr) zu freuen, kann man inhaltlich und rhetorisch mit den ersten wirtschaftlichen oder motivationalen Frühjahrserwartungen oder -hoffnungen verknüpfen. Es mag dann noch immer eine Weihnachtsrede sein. Aber sie bleibt nicht im Gestern stehen, sondern greift über die heiligen Tage hinaus: der Zukunft zugewandt. Die Zuhörer wird es freuen!

    Ein paar Danksagungen – Feedback

    Redenschreiber sind eine stille Zunft. Aber auch sie freuen sich, wenn der Aufgtrageber „danke“ sagt und positives Feedback sendet…

    „Es war bei Kaiserwetter ein wirklich gelungener Nachmittag und Abend. Angefangen bei der tollen Rede, die sehr gut angekommen ist, über den schönen und passenden Veranstaltungsort.“ DO

    „Rede gehalten am 27.01.18.
    Es wurde an den richtigen Stellen geschmunzelt und gelacht und zum Ende  gab es einen ordentlichen Applaus.
    Was will man mehr?“ JB

    „Gestern war es nun soweit – das Jubiläumsdinner in der Handelskammer und damit meine Rede. Ich bin dafür gelobt worden, die Rede sei sehr auf dem Punkt gewesen. Dieses Lob muss ich natürlich an Sie weitergeben, haben Sie doch maßgeblich dazu beigetragen, dass ich ein wenig „glänzen“ durfte.“ JS

    „Rede war wieder ein super Erfolg. Vielen Dank!!“ CS

    „Die Feier war erst am Samstag und war phantastisch.
    Ich bekam viel Anerkennung für die Rede.
    Herzlichen Dank noch einmal und bis bald.“ HS

    Nur Gutes über Helmut Kohl?

    Ein altes rethorisches Grundglaubensbekenntnis: „de mortuis nisi bene“ verdanken wir den Römern. Auch für sie war der Moment der Verabschiedung aus dem irdischen Zirkel etwas Heiliges. Schimpf, Schande und Kritik hatten hier nichts zu suchen. Schweigen war besser als die Erwähnung der dunklen Seiten im Lebensbuch des Verstorbenen.
    Bundestagspräsident Norbert Lammert – einer der wenigen wirklich begabten und beseelten Redner des letzten Bundestags – hat in seiner heutigen (22. 6. 2017) Rede auf den verstorbenen Altkanzler Helmut Kohl mit dem römischen Schweigegebot gebrochen. Auf sehr gewinnende Weise. Womöglich kam er bei der Frage, wie man Kohl ehren kann ohne Wesentliches zu verschwiegen, auf die Antwort: „geht gar nicht!“ Jedenfalls gelang ihm eine Würdigung ohne kontinentale Verschweigepassagen: „Kohl war bisweilen eine außergewöhnlich sture Persönlichkeit.“ Auch wenn man sich als einfacher Bürger seiner erinnert, kann man dem nur zustimmen. Seine Verdienste um die deutsche Einheit werden um kein Gran geschmälert, wenn man seinen Gesetzesbruch in Sachen Parteispenden ebenfalls erwähnt. Und manches Andere.
    Auch die in Stein gemeisselten rethorischen Regeln sind es in Wirklichkeit nicht. Mit Mut und Taktgefühl – so zeigt Norbert Lammert – kann man ihre buchstäblichen Anweisungen ausser Kraft setzen ohne ihren Geist, ihre eigentliche Botschaft zu beschädigen.

    Indirekte Referenzen für Redenschreiber

    Anders als in den USA, wo selbst der Präsident seinen Bedenschreiber gerne der Presse als genialen Kopf vorstellt, fristet unser Berufsstand in Mitteleuropa eher ein Schattendasein. Auftraggeber zieren sich häufig, wenn man Sie als Referenz angeben möchte.
    So ist eine Reaktion von Aussenminister Steinmeier auf eine Rede von mir schon ein guter Anlaß für einen Moment stiller Freude. Und zumindest diesen darf ich ja auch teilen:
    Herr X, Sie haben in eindringlichen Worte jenen Teil unserer Verantwortung beschrieben, der derzeit die Gemüter am meisten bewegt: die Schutzverantwortung für Flüchtlinge. Sie haben dabei auch an Deutschlands eigene Vergangenheit erinnert: an die Hunderttausenden Deutschen im 19. Jahrhundert, die auf der Suche nach einem besseren Leben hier in Bremen das Dampfschiff  nach New York bestiegen…

    Die Macht der Pause

    In einschlägigen rhetorischen Ratgebern geht es um was und wie, um Wortwahl und rhetorische Techniken. Zu kurz kommt dabei – die Pause. Welch großartige Möglichkeiten der Konzentration, der Vertiefung, der Akzentsetzung dieses selten erwähnte Stilmittel bietet, macht einmal mehr Barak Obama deutlich: In seiner Abschiedsrede vom White House Press Corps zeigt er die Meisterschaft des Pausierens – mit Gewinn für seine Sache. Wie schade – auch rhetorisch – dass er nicht weitermachen darf!

    Zitat oder nicht Zitat?

    Manch bildungsberstende Rede ist mehr oder minder ein Zitatengrab. Der Versuch, über intensiven Einsatz historisch schwergewichtiger Stimmen den eigenen Worten einen bedeutungsvollen Mantel umzulegen, geht meist schief. Oft machen die Zitatenberge nur deutlich, dass unter dem Mantel lediglich  ein ärmliches Hemd die Argumentations-Blöße bedeckt. Ein bis zwei Zitate an der richtigen Stelle mögen einer Rede ein Krönchen aufsetzen. Mehr aber bitte nicht. Redenschreibers Ausnahme: die Würdigung einer Person. Ob am Grab („de mortuis nisi bene„) oder zu einer runden oder unrunden Feierstunde schadet der Würdigung ein eifriges Einflechten von O-Tönen keinesfalls. Meine ich.

    „Man kann über alles reden…“

    „…aber nicht über 40 Minuten.“
    Diesen Satz formulierte Kurt Tucholsky in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Heute wird er gerne angezweifelt: halbe Stunde ist das Maximum! Weil doch alles so kurzlebig geworden ist. Vor allem die Aufmerksamkeit. Die Aussage stimmt sicherlich nicht nur für die mittlerweile gebeugt laufenden Smart-Phone-Nutzer. Aber was heißt das? Soll man nur die Hälfte von dem sagen, was man vorzutragen hätte? Wohl kaum. Auf barocke Wortschleifen kann man gut verzichten, aber spannende, bewegende Inhalte sollte man nicht bis auf das Skelett entschlacken. Gute Reden schreiben bedeutet auch, aus zunächst langweilig erscheinenden Tatbeständen das Feuer der Aufmerksamkeit schlagen zu können. Diese rednerische Fähigkeit kann auch heute Menschen 40 Minuten lang fesseln.

     

    Armbanduhr

     

    Bei einer sehr guten Rede
    darf es auch schon mal
    eine Minute länger sein.

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